Besuch aus Deutschland

Bild36 Anfang des Jahres haben Erwin Baier und Peter Görzen die Kindertagesstätte, Vorschule, Grundschule und die Gemeinde in Quississana besucht.
Ziel dieser Reise war zu sehen, wie es den Kindern, Mitarbeitern und der Gemeinde geht. Mit dem Besuch aus Deutschland sollten Mitarbeiter und die Gemeinde ermutigt werden, denn sie leisten jeden Tag eine hervorragende vor Ort.

Erwin und Peter haben auch einige Bilder mitgebracht die in der Bildergallerie zu sehen sind. Gemeinden haben auch die Möglichkeit Peter oder Erwin einzuladen um von dieser Arbeit zu berichten.

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Einsatz Eugen und Juliana Schütz

kinder Die Motive für unseren Einsatz in Brasilien waren zweierlei: den Gläubigen dort zu helfen und von ihnen einiges zu lernen. Ob wir letztendlich eine Hilfe waren, müssen die Brasilianer selbst entscheiden; aber zumindest steht fest, dass wir eine Menge von ihnen gelernt haben, und zwar nicht nur die Sprache.

Wir wurden zunächst einmal sehr warmherzig und freundlich empfangen. Jeder, der uns zum ersten Mal sah, schüttelte uns die Hand und begrüßte uns mit dem im Lande üblichen „Bom dia – tudo bem?" (Guten Morgen/Tag – wie geht's?). Unsere zwei Kleinen, Joel und Elise, standen dabei besonders im Mittelpunkt. Joel, weil er blond und blauäugig ist – letzte Eigenschaft findet man selten bei einem Brasilianer – und Elise, weil sie für die dortigen Verhältnisse mit ihren sieben Monaten ziemlich wohlernährt aussah. Uns fiel schon nach kurzer Zeit auf, dass die Menschen in Brasilien ziemlich heiter sind, meistens gut gelaunt – zumindest nach außen hin – und sehr gastfreundlich. eugenrasen Die Gastfreundlichkeit zeigte sich darin, dass wir während unserer sechs Wochen Aufenthalt bei acht Familien zum Essen eingeladen worden waren.Obwohl die meisten Familien im Vergleich zu uns Deutschen eher bescheiden leben, scheuten sie sich doch nicht uns „reiche Europäer" zu sich nach Hause einzuladen. Uns beeindruckte zudem sehr, dass die meisten Mitarbeiter in der Schule, obwohl sie anderweitig eine besser bezahlte Arbeitsstelle hätten bekommen können, sich dennoch für diese Tätigkeit mit den Kindern entschieden haben – aus Glaubengründen. Somit verdienen einige vielleicht nur ein Drittel von dem, worauf sie verzichtet haben.

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Für Kinder

Liebe Kinder in Deutschland,

die Ihr an die Kinder in Brasilien denkt und betet, die Kinder von der Kindertagesstätte/Vorschule/Grundschule Filadélfia möchten gerne Kontakt zu euch haben, und deshalb schreiben sie an euch.
Hier einige Auszüge aus ihren Briefen: "Die Schule ist wichtig für mich. Während meine Mutter arbeitet, lerne ich in der Schule den Herrn Jesus besser kennen." (Lucas)

"In der Schule habe ich gelernt über Gott zu sprechen. Es ist einfach die beste Schule." (Gustav)

"Wir wollen uns bei euch bedanken für die Unterstützung dieser Schule. Sie ist sehr wichtig für uns, weil wir hier das Wort Gottes hören, und dadurch ist auch das Benehmen der meisten Kinder hier anders. Wir lernen für die Anderen zu beten und auch mit zu helfen die Schule zu unterstützen. Die Schule ist sehr wichtig für uns, weil wir den ganzen Tag hier bleiben, während unsere Eltern arbeiten." (Schüler der dritten Klasse)

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