Gemeinde
Die Gemeinde wächst
Durch die Arbeit in der Vorschule werden auch die Sonntagsgottesdienste in der Gemeinde sehr gut besucht, manchmal über 120Personen.
Inzwischen haben sich auch wieder vier Leute taufen lassen.
Auch viele Eltern der Kinder aus der Vorschule sind sehr interessiert am Glauben an Jesus Christus und mit einigen wird ein persönliches Bibelstudium durchgeführt.
Alles über die Gemeinde in Quissisana
Peter Unruh führt parallel zur Arbeit in der Vorschule eine Gemeindegründungsarbeit durch.
Er versucht, das Vertrauen der Eltern zu gewinnen und lädt die Kinder und ihre Eltern zum Gottesdienst ein.
Zusätzlich bietet Er auch für Interessierte Bibelkurse in Hauskreisen an.
Einige haben davon Gebrauch gemacht, haben sich zu Gott gewandt und sich auch taufen lassen.
Heute besteht die Gemeinde in Quissisana aus achtunddreissig Gemeindegliedern und weiteren Neubekehrten.
Diese Gemeinde benötigt ganz besonders unsere Gebete, da die meisten aus der Alkohol- und Drogenszene kommen.
Die Gemeindearbeit begann vor etwa 9 Jahren mit einer Kinderarbeit, die Hildegard Unruh (Peters Frau) und die Töchter Christine und Nancy durchgeführt haben.
Die Eltern wurden neugierig und fragten, ob es nicht auch eine Bibelstunde für Erwachsene gäbe. Es bekehrten sich einige Erwachsene und 1994 fand das erste Tauffest statt. Das war der Start für die Entstehung der Gemeinde.
Die Gemeinde in der Vorschule und die Gemeinde Peter Unruhs in Siti Cercado sind eine Gemeinde.
Um nun auch in Quissisana vertreten zu sein, wurde die Gemeinde geteilt.
Bis jetzt ist es noch eine Gemeinde mit 42 Mitgliedern. Außerhalb der normalen Versammlungen haben wir eine Arbeit mit Teens und Jugendlichen, eine Musik- und Gesanggruppe und einen Homeletikkurs.
Die Gemeinde in Quissisana soll natürlich eine selbständige Gemeinde werden. In Curitiba wurde sogar ein Grundstück gekauft, um darauf ein größeres Gemeindehaus zu bauen.
Erlebt
Eine Schamanin kommt zum Glauben
Neues Leben für die Lehrerin Voneide Mendes Babics:
"Als ich 8 Jahre alt war, wohnte ich mit meinen Eltern auf einer Farm.
Meine Eltern waren Spiritisten (Schamanen) und lehrten mich, dass man stirbt und durch die Reinkarnation wieder auf die Erde kommt.
Meine Lehrerin in der Schule war gläubig und wusste, dass wir Schamanen waren.
Sie begann, mir aus dem Wort Gottes zu erzählen und lud mich auch zur Versammlung ein.
Meine Eltern erlaubten mir aber nicht, diese zu besuchen.
Eines sagte die Lehrerin mir immer wieder:
"Wenn du in große Schwierigkeiten gerätst, dann denke immer daran, dass du bei Gott Zuflucht suchen kannst."
Mit 13 Jahren begann ich, in einer spiritistischen Kindertagesstätte zu arbeiten, denn ich wollte mich schon immer gerne mit Kindern beschäftigen.
Aber ich fühlte mich mit jedem Tag weiter von Gott entfernt.
Dann lernte ich Paulo, meinen jetzigen Mann kennen und wir zogen nach Quississana.
Mein Mann hatte keine feste Arbeitsstelle und begann, am Bau der Kindertagesstätte mitzuarbeiten.
Dort sprach Bruder Claudio immer wieder von Gottes Wort und lud uns ein, zur Versammlung zu kommen, aber ich sagte immer ab. Eines Tages hatten wir bei uns zu Hause ein Familienfest, bei dem sich alle Männer betrunken haben, auch mein Mann.
Während mein Mann stockbetrunken war, hatte meine Tochter sehr hohes Fieber.
In dieser Situation dachte ich an die Worte meiner früheren Lehrerin.
Ich flehte zu Gott und tatsächlich verschwand das Fieber bei meiner Tochter.
Als der Arzt sie untersucht hatte, sagte er, dass sie gestorben wäre, wenn das Fieber nicht heruntergegangen wäre.
Mein Mann war immer noch betrunken. Als er wieder klar denken konnte, sagte er:
"Dies waren die schlimmsten Momente in meinem Leben. Bei der nächsten Gelegenheit fahren wir zum Gottesdienst."
Am nächsten Sonntag fand in Curitiba, in der Gemeinde von Peter Unruh ein evangelistisches Familientreffen statt.
Nachdem Bruder Claudio uns eingeladen hatte, fuhren wir hin.
Als ich die Harfenmusik und die Botschaft hörte, sprach Gott zu unseren Herzen.
Mein Mann und ich übergaben unser Leben dem Herrn Jesus und er nahm uns auf. Heute wandeln wir mit Jesus.
Voneide
